1. Tag: Durch Südtirol ins Trentino
Bequeme Haustürabholung und komfortable, umweltschonende Anreise durch Bayern und Tirol sowie über den Brenner bis in den Raum Rovereto zur ersten Übernachtung.
2. Tag: Durch Venetien nach Friaul
Auf einer herrlichen Nebenstrecke über das Bergmassiv Pasubio erreichen wir bald die Region Veneto (Venetien) und das unmittelbar am südlichen Alpenrand gelegene Städtchen Bassano del Grappa. Hier zieht die stattliche Holzbrücke Ponte degli Alpini über den Fluss Brenta alle Aufmerksamkeit auf sich - ein Entwurf von Andrea Palladio, dem letzten großen Baumeister der Renaissance. Bekannt ist Bassano auch für etliche Destillerien und sein Grappa-Museum, obwohl der Name der edlen Brände gar nichts mit dem Ort zu tun hat. Am Nachmittag werden wir in unserem wahrhaft fürstlichen Domizil für die kommenden vier Nächte freudig empfangen. Zimmerbezug, Begrüßungsgetränk und gemeinsames Abendessen als 4-Gang-Menu mit traditionellen Gerichten aus der Region.
3. Tag: Hafenstadt Triest
Trieste ist heute die Metropole der italienischen Region Friuli - Venezia Giulia (Friaul - Julisch Venetien) und gilt als eine der schönsten Städte der Welt. Der ehemals österreichisch-ungarische Hafen und Handelsplatz am Fuße des karstigen slowenischen Hochlands war schon immer eine Schnittstelle der Kulturen, ein „Europa im Kleinen“. Triest zeigt seine kosmopolitische Geschichte vor allem in seinen Gotteshäusern: Die Kirche des Heiligen Spyridon mit der markanten Kuppel ist serbisch-orthodox, und die gewaltige Synagoge zählt zu den Größten Europas. Die zahlreichen alten Kaffeehäuser nach Wiener Art sind ein noch besserer Ort, um über die Geschichte unseres Kontinents nachzudenken, als die prächtigen Relikte vergangener Imperien draußen auf den Plätzen. Am Nachmittag besuchen wir eine für die Region typische Käserei mit Verkostung. Später im Hotel erwartet uns ein italienisches Buffet mit vielerlei Köstlichkeiten, das bei schönem Wetter am Pool präsentiert wird!
4. Tag: Spilimbergo & San Daniele
In Spilimbergo machen wir eine wirklich einzigartige Erfahrung und nehmen an einer Führung durch die Mosaikschule des Friaul teil, die als die Älteste der Welt gilt. Es handelt sich um eine Schule für hohe künstlerische Handwerksfertigkeiten, die Schülern aus der ganzen Welt eine hervorragende Ausbildung bietet. Den mehr als 30.000 Besuchern, welche jedes Jahr aus allen Teilen der Erde kommen, präsentiert die Galerie sehr interessante Werke, die Mosaiktechniken und Themen aus allen Epochen veranschaulichen. Der Rundgang ist chronologisch aufgebaut und deckt die gesamte Geschichte des Mosaiks ab: von den mediterranen Ursprüngen des griechisch-römischen Mosaiks über die kostbaren Oberflächen des byzantinischen Mosaiks bis hin zu den Ausdrucksformen des zeitgenössischen Mosaiks, die das Ergebnis von Forschung und Experimenten sind. Nach einem anschließenden geführten Rundgang durch die Altstadt Spilimbergos geht’s weiter ins nahe San Daniele, berühmt als Geburtsort eines der besten Schinken der Welt. Wir besuchen eines der ältesten Prosciuttificio von San Daniele, gefolgt von einem Mittagessen mit typischen Schinken-Spezialitäten. Auf dem Weg zurück zum Hotel machen wir noch Station an einer Grappa-Destillerie mit geführtem Rundgang und Kostproben. Am Abend serviert das Hotel-Restaurant ein 5-Gang-Gourmetmenu mit einer vom Sommelier erklärten Weinprobe.
5. Tag: Portobuffolè, Oderzo & Treviso
Unsere erste Station ist heute das kleine mittelalterliche Portobuffolè, von Mauern umgeben und von einem hohen Turm dominiert. Der Ort ist berühmt für die Erhaltung eines Hauses aus dem 13. Jahrhundert, in dem vermutlich die Dichterin Gaia da Camino lebte, von der Dante in der Göttlichen Komödie spricht. Nach der Besichtigung fahren wir weiter ins uralte Oderzo, schon vor rund 3000 Jahren von den Venetern besiedelt. Es gibt zahlreiche Zeugnisse aus dieser Zeit, die zum Teil im Stadtmuseum aufbewahrt werden und auch im Stadtzentrum entlang eines archäologischen Parcours verstreut sind: das Forum Romanum, die Via dei Mosaici, die Thermen, die Nekropole und der Flusspier. Sehenswert ist auch die Kathedrale San Giovanni Battista. Das Zentrum ist voll von Bars, Clubs und trendigen Geschäften. Jeden Mittwoch wird ein sehr reichhaltiger Markt unter freiem Himmel organisiert. Dann Treviso, eine römische und sehr romantische Stadt. Sie blühte im Mittelalter und unter der Herrschaft der Republik Venedig und ist seit der Zeit der Troubadoure als sehr feierfreudig bekannt. Herz der Stadt ist die Piazza dei Signori mit etlichen historischen Gebäuden wie dem Glockenturm und dem Palazzo dei Trecento. Treviso gilt als die Stadt mit den meisten Fresken Italiens und verfügt über eine bemerkenswerte Anzahl antiker Gebäude mit Freskenfassaden. Den Abschluss unserer heutigen Erlebnis-Rundfahrt bildet der Besuch eines Weingutes in einer prächtigen Villa mit Verkostung des prickelnden Prosecco und köstlicher Weine. Am Abend präsentiert sich unser Hotel noch einmal von seiner besten Seite bei einem 5-Gang-Galadinner mit Musikbegleitung.
6. Tag: Venzones Wiederaufbau
Un salotto tra le mure - eine „Wohnstube innerhalb der Stadtmauern“: Das Städtchen Venzone im Norden Friauls war schon zu keltischer Zeit besiedelt und wurde im Jahr 1976 durch zwei Erdbeben vollständig zerstört. Gegen den Beschluss des zuständigen Ministeriums hat ein Bürgerkomitee den Ort - größtenteils aus den herumliegenden Trümmern - originalgetreu wiederaufgebaut. So können wir heute u. a. den Rathaus-Palast und den Dom des Heiligen Apostels Andreas mit wertvollen Fresken aus dem 14. Jahrhundert bewundern, bevor wir uns allmählich wieder auf den Weg in Richtung Norden machen. Julische Alpen, Karnische Alpen, Karawanken, durch Kärnten und das Salzburger Land erreichen wir unser Hotel im Großraum Salzburg zur letzten Übernachtung.
7. Tag: Alla prossima volta
Geruhsame Heimreise - mit herrlichen Erinnerungen und köstlichen Souvenirs im Gepäck.
* I borghi più belli d’Italia („Die schönsten Orte Italiens“) ist eine private, gemeinnützige Vereinigung, welche die kleinen, altertümlichen Zentren des „Stiefels“ - manchmal auch nur einzelne Ortsteile - von „herausragendem historischem und künstlerischem Interesse“ fördert. Diese aktuell mehr als 350 Dörfer oder Städtchen (Stand Februar 2026) liegen meist etwas abseits der gewöhnlichen Hauptrouten, und trotz ihres kulturtouristischen Wertes riskieren sie in Vergessenheit zu geraten. Es handelt sich überwiegend um bereits im Mittelalter oder noch früher entstandene Orte, die entweder wegen zu enger Gassen ohnehin autofrei sind oder in denen (mit Ausnahme des Anwohnerverkehrs) ein Fahrverbot herrscht.