María de Buenos Aires ist eine Tango-Oper von Astor Piazzolla und Horacio Ferrer, deren lyrisch-oratorienhafte Erzählung 1968 uraufgeführt wurde. Die Handlung beschreibt die Legende der María, die in einem armen Vorort von Buenos Aires geboren, von der Musik des Tangos verführt wird und in der Vergnügungswelt strandet. María de Buenos Aires erzählt über die Liebe zum Leben und die Freiheit, die in den Zeiten der Militärdiktaturen ersehnt und erkämpft wurde. Nach ihrem Tod wird sie zur ewigen Wanderschaft als Schatten durch die Stadt verdammt, bis sie schließlich wiedergeboren wird und als Symbol für die Stadt und ihre menschliche Seite steht. Piazzolla, der Begründer des Tango Nuevo, schuf mit dieser abgründigen Passionsgeschichte eine Hommage an den Tango, der in den heruntergekommenen Hafenvierteln von Buenos Aires entstanden war. Jazz, Fuge und Toccata sind weitere Ingredienzen seiner Klangerzählung zwischen Lebensfreude und Melancholie. Regisseur Johannes Erath inszeniert Marías Passion in spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Beginn der Aufführung 19.30 Uhr, Dauer ca. 2½ Stunden, keine Pause.
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Abfahrt 15.30 Uhr ab Siegen (andere Abfahrtsstellen entsprechend früher oder später je nach Fahrtrichtung), Rückkehr ca. 24.00 Uhr.